Von Freiburg nach Hamburg 99,…Km

Heute Morgen sind wir von Freiburg aus der Unterkunft gestartet, leider hatten wir nicht beachtet, dass wir kein Frühstück bekommen in der Unterkunft. Ein Frühstück wäre gegenüber in der Gaststätte möglich gewesen, wollten wir aber nicht. In der Unterkunft gab es also nur Müsli mit Milch, einen Orangensaft und ein Instant Kaffee. Zur Vorbereitung hatten wir auf das Regenradar geschaut und da wussten wir, es wird eine feuchte Angelegenheit. Laut dem Radar begann in einer 1/2 Stunde der Regen in der Region. Da war es gut, dass wir zeitig gestartet waren. Von Freiburg ging es entlang an den Deichen und wir mussten darauf achten, dass wir ein Sperrwerk benutzen um die Strecke kürzer zu gestalten. Leider haben wir die Schildern nicht gesehen und damit dieses Sperrwerk, also eine Brücke nicht genutzt. Damit waren wieder mal extra Kilometer drin, auf der schon langen Strecke. Nach ca. 15 Km begann dann der Regen und es hieß Vollschutz – Regenkleidung anziehen. Dann kam eine schöne Strecke mit starkem Regen und Wind von vorn, zur Abwechslung auch ab und zu einen Hügel erklimmen. Das schlechte Wetter hatte uns bis Stade (knapp halbe Strecke) die Kraft geraubt. In Stade haben wir in der historischen Altstadt dann auch etwas gegessen. Die Gaststätte hatte im Biergarten für die Radler schon Decken zum Umhängen hingelegt. Nach einem Kaffee und einer großen Currywurst war die Seele wieder etwas befriedigt. Nun hatte sich auch der Himmel beruhigt und wir konnten uns kurz etwas in der historischen Stadt mit dem Hafen umsehen. Danach ging es wieder auf die Strecke, denn in Hamburg wurden wir schon erwartet, es kamen die ersten Anfragen, wo wir uns befinden. Auf den folgenden Streckenkilometer kämpften wir mit Baustellen die uns den Weg versperrten und Schilder die uns in falsche Richtungen führen wollten. Vor Hamburg dann ein Durcheinander mit den vielen Schildern in die gleiche Richtung, waren halt andere Fahrwege. Endlich in Finkenwerda an der Fähre angekommen, war dann erst mal eine kurze Pause, es ging weiter mit der Fähre zu den Landungsbrücken. Im Trubel der Urlauber und Fußballfans versuchten wir, dem Gedränge zu entkommen. Nur gut wir hatten uns am Abend vorher eine Strecke ausgedacht, die war zwar weiter, aber diese war zu finden. Am Zielpunkt angekommen war wir sehr froh endlich aus den Sachen zu kommen und es geschafft zu haben. Das andere Gute war, am Sonntag hatten wir einen radfreien Tag geplant. Zum Schluss der Etappe hatten wir 99,..Km auf dem Tachometer.

So ist es, wenn man ohne Fahrradkarte den Weg schaffen will.

PS: Ich schreibe diesen Beitrag leider etwas verspätet, denn die nutzbaren Internetverbindungen waren sehr schlecht und ich am Ende der Tagestour sehr geschafft. Ich bin nun schon wieder in der Heimat und werde die einzelnen Strecken jetzt veröffentlichen.

Elbe etwas breiter vor dem Hafen

Schöne historische Häuser in Stade.

Alte Krananlage am Hafen von Stade, Altstadt.

Die Räder müssen draußen bleiben. Regenrast in Stade

Endlich vor Regen geschützt. In Stade ist Mittagspause.

Der Radler braucht Wärme. Die freundliche Gaststätte hilft mit einer Decke und warmen Getränken und Essen.

Nach Stade mal etwas trockener Abschnitt an der Elbe.

Vor der Fähre noch eine Zugbrücke. Ein Schiff will durch und wir warten.

Containerschiff im Hafen. Fahrt mit der Fähre.

Im Hafen dann ein Lichtblick auf besseres Wetter.

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