Gestatten – Smartwatch ist mein Name

Smartwatch bedeutet als Übersetzung »Schlaue Uhr«, also sie nicht nur die Uhrzeit anzeigt. Je nach Modell verfügt eine Smartwatch über verschiedene Sensoren die dann durch kleine Programme, Apps genannt, genutzt werden. Das soll aber keine Erklärung der Smartwatch werden.
Ich stellte mir die Frage, wozu braucht man so etwas?
Genau mit dieser Frage habe ich mich immer wieder beschäftigt und zuletzt beantwortet mit, nicht erforderlich. Umso mehr ich aber mit der Materie vertraut wurde, kam bei mir schon eine gewisse Neugier auf, also informierte ich mich intensiver zu den einzelnen Modellen und Zweckbestimmungen der Smartwatch. Die Gründe für den Kauf einer Smartwatch sind meist verschieden, denn wenn man die einzelnen Gruppen dieser Smartwatches vergleicht, entscheidet der Kaufpreis einiges mit. Einfache Schrittzähler oder Aktivitäts-Tracker kostet nicht unbedingt viel. Möchte man schon mehr Möglichkeiten haben wie, Schlaf-Tracker, Navi mit GPS Funktion, Kalender, Erinnerungen, Voicefunktion, wasserdicht oder Musikplayer, muss man schon genauer auswählen und den Preis mit beachten. Eine weitere Grundfrage ist, mit welchem Handy möchte die Uhr koppeln und welches Betriebssystem ist für mich richtig. Mit meinem Zeilen möchte ich hier keine Produktberatung machen, sondern nur mal schildern was ich vor dem Erwerb so alles in Erwägung gezogen habe. Zum anderen habe ich in den letzten Wochen schon verschiedene Erfahrungen gesammelt, die dem einen oder anderen von Nutzen sein könnten. Die Freizeitkiste beschäftigt sich mit den verschiedenen Ideen und Aktivitäten in der Freizeit. Mit dem Erwerb einer Samsung Gear 3 Classic, habe ich in den letzten Wochen, so meine Erfahrungen, gesammelt. Ich möchte euch meine Erfahrungen aufschreiben, ohne eine Produktberatung oder Ähnliches hier zu machen. Mir geht es darum, euch neugierig auf dieses Thema zu machen. So halte ich es in den verschiedenen Blogbeiträgen, einfach nur Neugier wecken. Die richtigen Informationen beschafft ihr euch sicher besser, als ich es hier darstellen könnte
Aber wieder zum Thema Smartwatch, also ich habe eigentlich schon mehrfach überlegt und den Kauf immer wieder verschoben. Die Gründe waren oft so, dass ich in den verschiedenen Modellen nicht alle Funktionen nach meinen Vorstellungen gefunden hatte. War in der einen Uhr diese Funktionen drin, so war es das falsche Betriebssystem oder passte nicht zum vorhandenen Handy. Dann habe ich mir auch noch die verschiedenen Youtube-Videos angesehen, also Produkt Beschreibungen und Erfahrungsberichte anderer. Nach einiger Überlegung habe ich mir dann mal die einzelnen Bereiche notiert, die ich nutzen wollte. Sicher hat jeder andere Gedanke, was er mit solch einer Uhr machen möchte, oder lässt er es ganz und nutzt die Funktionen auf dem Handy. Ich, schon als nicht ständiger Uhrenträger (Uhr im Handy hat gereicht), bin dann schon auf eine gewisse Skepsis gestoßen. Dies betraf den ständigen Kontakt der Uhr am Arm. So, nun schreibe ich euch mal meine Gedanken für meine Nutzungsbereiche auf.
1. Die Uhr, soll meine Aktivitäten, wie Schrittzahl, Etagenanzahl, Fahrrad fahren, Wandern, Trinken notieren. Einzelne Funktionen sollten dabei automatisch gestartet werden, ohne mein zutun.
2. Mein Schlafverhalten soll kontrolliert werden. Ich sehe es inzwischen als sehr wichtig an, um eine Gesunderhaltung des Körpers zu unterstützen.
3. Bin ich mit dem Fahrrad unterwegs, möchte ich auch eine Möglichkeit der Navigation der Strecke haben.
4. Welche zusätzlichen Apps kann ich mir auf die Uhr bringen und diese dann nutzen.
5. Ein Abspielen von Musik sollte möglich sein, gerade wenn man auf langen Strecken unterwegs ist, oder gar beim Joggen, sind solche Unterstützungen angenehm.
6. Die Uhr muss auch vom Speicher her einige Reserven haben und auch ohne Begleitung des Handys verschiedene Funktionen gewährleisten.
7. Die Erinnerung an Termine und Aufgaben sollte vorhanden sein.
8. Eingehende Informationen sollen angekündigt werden.
9. Und nicht zuletzt möchte ich die Batterie der Smartwatch nicht unbedingt täglich laden müssen.
10. Die Ladefunktion sollte unkompliziert gestaltet sein, also nicht abbauen von Teilen oder so.
Mein Ergebnis zu all diesen Überlegungen führte mich dann zur Samsung Gear 3 Classic. Von der Optik und der Bedienung war ich angetan und gespannt auf die Benutzung. Schon die Ankunft der Ware in einer ansprechenden Verpackung fand ich schön. Nach dem ersten Laden und dem Komplettieren der Smartwatch mit verschiedenen Apps, war einiges an Arbeit. Die Verbindung mit meinem ACER-Handy, waren kein Problem und die Einrichtung, dann auch schnell abgeschlossen. Das Display war für mich eine Augenweide, klar und deutlich, gut lesbar und die Lünette (Drehkranz zur Bedienung) als auch die Empfindlichkeit bei Berührung des Bildschirmes waren für mich sehr ansprechend. In den folgenden Tagen habe ich dann so die verschiedenen Erfahrungen gemacht, diese möchte ich euch hier in kurzen Stichpunkten aufzählen, was schon der Übersichtlichkeit halber angenehmer ist.
* Die Aufzeichnung meines Schlafverhaltens brachte mir gute Informationen, nun sehe ich auch, wenn mein Schlaf mal unruhig war. Das ändert zwar nicht an der Sache, aber man kann auch hier bei bestimmten Verhaltensweisen gegensteuern.
* Die Einstellung des Zifferblattes, bzw. die Auswahl verschiedener Darstellungen der vorhandenen Informationen war schon interessant. Hier dürfte jeder seinen Bedürfnissen nach das richtige finden. Teilweise sind diese Darstellungen kostenlos oder auch gegen ein kleines Entgelt zu erwerben.
* Ich habe auch die Anzeigefunktionen getestet, wie ständige Anzeige des Zifferblattes, die Aktivierung durch eine Armbewegung oder mit Betätigung der Stifttasten. Wird die Variante – Uhr ständig ein gewählt, geht das Zifferblatt nach kurzer Zeit in Standby-Modus und zeigt vorwiegend nur die Zeit an. Ein Wechsel zwischen den verschiedenen Möglichkeiten ist sehr schnell eingestellt.
* Negativ fand ich die Einstellung, mit neuem Handy verbinden. Hierbei war mir nicht klar, dass hier die Uhr in Werkseinstellung zurückgestellt wird. Auf der Smartwatch waren dann alle Informationen und die zusätzlich aufgespielten Apps gelöscht worden. Nun gut den Fehler macht man nur einmal. Ein deutlicher Hinweis vor dieser Aktion wäre hilfreich gewesen oder ich habe diese übersehen.

Im Fazit muss ich nach 8 Wochen Benutzung sagen, ich bin sehr angetan von dieser Art von »Schlauer Uhr«. Die Smartwatch motiviert mich, zum Beispiel, wenn ich mein Schritt- oder Etagenziel noch nicht erreicht habe. Ich laufe wirklich los, um dieses Ziel zu erreichen. Sicher ist es für mich auch einfacher, da ich im 3. Lebensabschnitt bin und das Arbeitsleben beendet habe. Zum anderen bewegt man sich schon mehr, denn der Anreiz zur Zielerreichung ist vorhanden. Wer auf diese Reize natürlich unempfindlich ist, sollte sich den Kauf schon eher überlegen, denn die Smartwatch macht uns nicht gesünder, sondern sie spornt uns an uns mehr zu bewegen. Meine Smartwatch ist zu einem echten Partner geworden und ich finde immer noch neue Bereiche für ihre Anwendung. Neben dem sportlichen Effekt kommt noch der, des benutzen des Kopfes hinzu. Wie heißt es in einer schönen Weisheit:

»Das Hirn ist keine Seife, es wird nicht weniger, wenn man es benutzt.«
(Quelle: Unbekannt)

Zifferblatt Vorschlag

Zifferblatt im Standby

Anzeige Schritte Ziel

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