Elberadtour von Riesa nach Dresden – Endstation

Nach dem Frühstück in der Radler Unterkunft, war dann die letzte Etappe bis nach Dresden geplant. Der der guten Technik und dem Handy, war uns klar, es wird wieder eine Regenfahrt. Gerade die Drahtesel beladen, war schon ein leichter Tropfenfall bemerkbar. Laut dem Handy Wetterbericht sollte uns bald ein ordentlicher Gewitterregen erreichen. So waren wir gerade aus Riese rausgefahren, da hat uns auch schon ein starker Landregen mit ordentlichem Gegenwind erfasst. Der Regen wollte auch einfach nicht aufhören. Zumindest war aber die Fahrstrecke in guter Qualität und lies uns dadurch, auch einiger Maßen vorankommen. Leider war auf unserer Strecke auch einiges an Steigungen zu bewältigen. Den Regen betrachtete ich immer als meine Kühlung des Körpers, der ja ordentlich Leistung bringen musste. An machen Steigungen hatte ich den Eindruck ich werde am Gepäckträger festgehalten. Ich denke das lag aber mehr an meinem Körpergewicht, das den physikalischen Drang hatte sich dem Erdmittelpunkt zu nähern (sprich Erdanziehung). Der Vorteil des hohen Gewichtes kommt dann aber wieder bei Bergab Fahrten zur Geltung, es verleiht viel Schwung bei der Abfahrt.
Dann nach etwas nachlassenden Regen endlich in Meißen angekommen, meldete sich die Energiezentrale (Magen) und wollte Nachschub. Hier bot sich eine Imbiss-Stelle am Elberadweg an. Wir machten dort also halt und Liesen uns eine etwas kräftige Suppe schmecken. Leider war die Qualität nicht so gut, sodass der Magen zu einem späteren Zeitpunkt die Ladung wieder zurückschickte.
Nach dieser Pause und der Stärkung waren wir dann doch schon erwartungsvoll, endlich ein Ortsschild von Dresden zu sehen. In Radebeul war es dann soweit, nach einem Zielfoto ging es dann noch durch die Stadt (natürlich auch wieder mit einer Umleitung) bis zum Fährgarten. Dieser Punkt war auch der Ausgang unserer Fahrradreise gewesen, hier hatten wir uns getroffen und waren zur Haltestelle des Fern Busses gefahren.
Während unserer Reise hatte wir uns vorgenommen, am Ende der Tour im Fährgarten jeder noch eine kleine Flasche Sekt zutrinken. Trotz des nicht so schönen Wetters haben wir dieses Vorhaben auch noch umgesetzt und das Fläschchen geleert. Meinerseits konnte ich aber den Sekt nicht so richtig genießen, meine Suppe meldete den Rücktransport an.
Geschafft und zufrieden verabschiedeten wir uns dann und jeder fuhr seinen restlichen Weg allein. Wie ich später erfahren habe, wurde meine Mitradlerin noch auf den letzten Kilometer von einer Reifenpanne geplagt. Zum Glück war ihre Radlerwerkstatt in der Nähe.
Wenn ich dann am Ende so das überschaue, haben wir bezüglich Pannen großes Glück gehabt, war nichts Großes passiert.

Strecke 61 km und 3:34h

Das Gesamtergebnis der Tour:
– Gesamtfahrstrecke laut Tachometer: 905 km
– Reine Fahrzeit Gesamt: 55 Stunden und 30 Minuten
– Durchschnitsgeschwindigkeit: 16,31 km/h

 

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