Elberadtour- von Niegripp nach Pechau

Nach einem guten, reichlichem Frühstück, was uns die Pension Inhaberin serviert hatte, musste natürlich auch etwas für die Drahtesel getan werden. Die Etappe war nicht nur sehr lang und anstrengend, wir hatten auch die Besucher wie Gegenwind, Baustellen und schlechte Wege als Gast. Es ist schon beeindruckend und wird kämpferisch, wenn man auf dem Elbdamm und freier Fläche dem Gegenwind die Stirn bieten muss. Man bekommt den Eindruck einer unendlichen Weite und das Gefühl einer hält das Fahrrad am Gepäckträger fest.
Um die Fahrräder bei Laune zu halten, wurden sie zuerst vom groben Schmutz befreit und nach einer Trocknung an den notwendigen Stellen wie Kette und Pedale mit Kettenspray gepflegt. Den Rest erledigte dann ein Lappen und schon waren unsere Mitstreiter (Fahrräder) bei guter Laune (glänzten in der Sonne), sie waren für die nächsten Herausforderungen gerüstet.
Damit war dann der Start eingeleitet, zuerst wieder alles in die Taschen packen und die Drahtesel satteln. Dann noch das Geschäftliche erledigt und von der Pension Inhaberin verabschiedet. Wir sind aus der Pension raus, waren auch gleich in der Nähe des Elbe – Radweges, drehten wegen falsch gelesener Wegweiser noch eine kurze Ehrenrunde um einen Waldsee und landeten auf einer Baustelle des Elbe Dammes. Auf einer Strecke von ca. 1 km war der Damm noch nicht fertiggestellt, dass bedeutete wieder ein etwas schlammiger Weg um die Baustelle über Stock und Stein. Leider hatten die Bau Verantwortlichen vergessen, einen Hinweis vorher an der Strecke anzubringen. Der Damm war nach dem letzten Hochwasser 2013, noch wieder hergestellt worden. Wir waren kurz vor der Schleuse »Hohenwarthe«, der Weg wurde sichtlich besser. Die Ausschilderungen der Strecke war verständlicher und es waren auch mehr Radfahrer unterwegs.
Die Schleuse Hohenwarthe, ist ein Wasserstraßenkreuz Magdeburg zwischen Elbe, Elbe-Havel-Kanal und Mittellandkanal. Ein sehr beeindruckendes Bauwerk, was uns auch etwas das Weiterfahren vergessen ließ. Die Zufahrt zur Schleuse ist ein Stahltrog als Brücke über die Elbe. In diesen Stahltrog fahren die Schiffe zur Schleuse und überwinden dort den Höhenunterschied. Wir haben uns dieses Bauwerk angesehen und dann ging es nach unten auf das Niveau der Elbe in Richtung Magdeburg weiter. Die folgende Strecke war dann gut beschildert und führte uns durch schöne Landschaften bis nach Magdeburg rein. In Magdeburg haben wir uns einen Stadtplan in der Touristinformation geholt. Dann kurze Mittagspause bei guten und reichlichem Essen. Nach dieser Pause schloss sich die Besichtigung der Stadt an und begann mit dem Jahrhunderwasser Haus, anschließend der Dom und zum Abschluss eine Fahrt durch die Altstadt. Die Sehenswürdigkeiten lagen direkt am ausgeschilderten Elberadweg und so konnten wir die Sehenswürdigkeiten gut finden. Dem Elberadweg gefolgt, ging es auf eine Insel und weiter in Richtung Quartier nach Pechau. Das Quartier war etwas Abseits von der Strecke des Elberadweges. Da wir an einer Abfahrt unwissend nach der Abfahrt nach Pechau suchten, wurden wir von einer Radlergruppe älterer Frauen angesprochen. Sie erklärten uns den Weg und als wir noch entgeistert schauten, änderten sie einfach die Strecke ihrer Radtour und brachten uns bis kurz vor den Ort. Man muss dazu sagen, das wir durch ein Waldgebiet fuhren mit schmalen Wegen. In unser Quartier angekommen waren wir sehr enttäuscht vom Zimmer, der Lage und den Umständen. Kein Essen heute möglich, abgelegen, altes verbrauchtes Haus und Toiletten Benutzung mit Bewohner auf dem Gang. Nach einigen Überlegungen haben wir telefonisch dann ein anderes Quartier im Ort gesucht und das in der im Ort befindlichen Gaststätte gefunden. Das neue Zimmer wesentlich besser, Essen zum Abend gesichert und der Preis auch noch geringer. In der eigentlich geschlossenen Gaststätte erwartete uns der Wirt nach unserem Telefonat. Wir konnten unsere Essens Wünsche äußern, endlich ein kühles Bier genießen und den Schweiß durch eine Dusche entfernen. Der Abend klang dann mit uns als einzige Gäste und einigen Bieren aus. Wir bedanken uns für die Gastfreundlichkeit, dem Vertrauen und dem Service des Mitarbeiters. Damit hatte es doch noch ein gutes Ende gegeben, leider war durch den Wechsel die freie Zeit verbraucht und es blieb uns nur die Ruhe und ein kühles Bier zum Genießen.

Strecke 40,9 km und 2:54 h (reine Fahrzeit)

Am 29.07.2017 gefahren

Auf der Brücke über den Schleusen

Ansicht Schleusenkammer

Schiff fährt aus der Schleusenkammer.

Ausfahrt aus der Schleuse

Ein gutes Essen in Magdeburg

Hunderwasserhaus in Magdeburg

Hunderwasserhaus im Hof, seltsame Stühle.

Hundertwasserhaus in Magdeburg Turmansicht

 

Magdeburg

Der Dom von Magdeburg

Magdeburg – Markt in der Innenstadt

Magdeburg – Kloster unser lieben Frauen

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