Einfach mal einen Roman schreiben?!

Mit dieser Frage habe ich mich dann beschäftigt und dachte, na ja woher nehme ich das Thema dazu. Ich habe dann die verschiedenen Medien konsultiert, um mir einen Überblick zu verschaffen.  Es war sehr informativ, die verschiedenen Autorenblogs zu besuchen und die Vorschläge zu durchdenken. Dann habe ich mir dazu Literatur besorgt, man nennt es gekauft, um da schnell mal schlauer zu werden. Schnell war leider nicht vorhanden, also habe ich das Buch schön studiert und konnte mich dafür immer mehr begeistern. Das Ergebnis war für mich, es ist nicht einfach so mit Geschichten oder Romane schreiben. Das Thema hat mich dann schon weiter beschäftigt und so kam ich auch schon auf einzelne Vorschläge, worüber ich schreiben könnte. Nun ist es daran diese Dinge nach dem gelesenen umzusetzen. Der nächste Schritt war, wo schreibe ich? Mit Stift und Papier, mit Schreibmaschine (findet sich kaum noch) oder mit Computer. Meine Entscheidung war auf Computer gefallen, ja aber mit welchem Programm, schreiben? Die normalen Schreibprogramme fand ich nicht so unterstützend und darum bemühte ich die verschiedenen Programme aus dem Internet. In solch einer Anfangsphase, möchte keiner viel Euro hinlegen. Verschiedene Anbieter geben dazu die Möglichkeiten mit einer Testversion zu beginnen. Bei meinen Tests bin ich dann bei dem Programm „Patchwork“ gelandet und war von den Möglichkeiten und der Unterstützung begeistert. Das Arbeiten und Üben mit diesem Programm, übrigens eine vollwertige Testvariante, beflügelte mich schon sehr. Hier kann ich mich am Anfang entscheiden, will ich ein Sachbuch , nur einen einfachen Text, oder gar einen Roman schreiben.

Wer sich auch mit diesen Gedanken trägt, hat auch die Möglichkeit mit einer Fernschule das alles zu erlernen. Diese Variante ist sicher effektiv, kostet aber auch einiges und dauert schon einige Monate. Der Vorteil ist hier, dass hier ein Lektor zur Beratung und Ausbildung zur Verfügung steht. Ich habe die andere Variante gewählt, möchte also mein Vorhaben ausprobieren durch Selbststudium der Literatur am Markt. Das Programm Patchwork wird mich bei meinem Vorhaben gut unterstützen.

In den folgenden Zeilen schreibe ich mal meine Erkenntnisse aus dem Buch “ Wie man einen verdammt guten Roman schreibt“ von James N.Frey. Das Buch ist schon älterer Natur, der Inhalt ist sehr lehrreich. Ich habe hier meine Gedanken zum gelesenen notiert. Es ist nur ein kleiner Einblick in Auszügen, wer interessiert ist, sollte sie Euros investieren und sich das Buch anschaffen.
(Quelle der Gedanken in Auszügen aus dem Buch, teilweise mit eigenen Worten beschrieben)
  • „Die Figuren müssen nur erdacht werden, sie können nicht wie richtige Menschen sein.
  • Der Name ist schon ein Teil der Figur. Es sollte keine bekannte Person sein.
  • Aus der erdachten Figur muss auch die Handlung sich entwickeln. Verschiedene erdachte Charaktereigenschaften sollen mit der Handlung vereinbar sein. z.B. ei Casanova, ein ruhiger verschlossener, ein Träumer usw.
  • Physiologische Dimension der Figur
    • Größe, Gewicht, Alter, Geschlecht, Rasse, Gesundheitszustand.
  • Soziologische Dimension
    • soziale Schicht, Milieu wo aufgewachsen, welche Schulen besucht, politischen Ansichten, Religionsgemeinschaft.
    • Eltern, Sex, Geld, Kariere, Erziehung streng oder locker, viele oder wenig Freunde, Stadt oder Land aufgewachsen.
  • Physiologische Dimension
    • Ergebnis der beiden vorherigen Punkte
    • Phobien, Manien, Komplexe, Ängste, Hemmungen, Schuldgefühle, Sehnsüchte, Fantasien.
    • Einschluss von Intelligenz, Begabung, besondere Fähigkeiten, Gewohnheiten, Erregbarkeit, Empfindlichkeit, Talente
  • Das Beste ist, dass nach dem Namen eine Art Lebenslauf geschrieben wird.
    • Wie ist er aufgewachsen.
    • Welche Schulen besucht.
    • Welche Dummheiten gemacht.
    • Wie waren seine Eltern.
    • Wer gehörte zur Familie.
    • Welche Schulen hat er besucht.
    • Welche Berufe ausgeübt.
    • Wie hat er seine Frau kennengelernt und wie entstand seine Familie, Kinder, Heirat.
    • Wie ist sein Aussehen.
„Das ABC des Erzählens
  • Eine Geschichte ist eine Schilderung von folgenschweren Ereignissen, an denen bemerkenswerte menschliche Figuren beteiligt sind, die sich in Folge dieser Ereignisse verändern.
  • Anfang – Die Geschichte sollte vor der Handlung beginnen, das heißt es beginnt mit der Ausgangssituation, bis es zum Konflikt kommt. Der Leser soll sich mit der Person vertraut machen und Sympathie entwickeln.
  • Stufendiagramm – In den einzelnen Stufen wird kurz beschrieben wie sich die Figur und der Konflikt entwickelt- Dabei beginnt man vor dem Anfang der Geschichte. Die einzelnen Stufen (A, B, C ,D, E…) sind kausal miteinander verknüpft und bedingen einander.
    Zweck ist die Ereignisse in einer fortschreitend durch die Ursache und Wirkung bestimmten Reihenfolge zu halten, Wachstum und Entwicklung der Figuren festzulegen.“
Ja und Techniken und Erzählweisen bekommt ihr im Buch dann vorgestellt. Meine Inhalte sollen nur eine Anregung sein für den, der sich mit dem Thema Schreiben befassen will. Ach und wenn es nur eine Geschichte aus dem Urlaub ist.
Zur Veröffentlichung muss heute nicht direkt ein Verlag bemüht werden, das Internet bietet viele Möglichkeiten, schaut euch um.

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