Ein Ruhetag in Hamburg

Da wir keine trainierten Radler sind, wollte ich nach den ersten beiden Strecken eine Ruhepause einlegen. Diese Ruhepause sollte auch die Möglichkeit geben, bereits gemachte Erfahrungen umzusetzen, z.B. Das Packen des Tascheninhaltes anders organisieren, schon die erste Wäsche zu waschen und neue Quartiere für kommende Etappen zu suchen. Es war auch so, schon nach der ersten Übernachtung kämpfte ich mit dem Inhalt meiner großen Radler Taschen. In welcher Tasche war denn jetzt das Waschzeug? Oder was kann ganz unten in die Tasche gepackt werden? Habe ich meinen Schlafanzug vergessen, oder in welcher Tasche ist der gelandet? Etwas Gutes hatte ich schon umgesetzt, die einzelnen Dinge, die zusammen gehörten, wurden in Beutel gepackt und erst dann in den Taschen verstaut (Habe ich in einem Buch über lange Radtouren gelesen). Das vereinfachte natürlich das gesamte Auspacken und Einpacken, um das gesuchte endlich zu finden.
Außerdem hatte ich mir gedacht die ersten beiden Quartiere vor Reise antritt zu reservieren, so kann die Reise ohne Anfangs Stress beginnen. Das kam aus der Überlegung, dass an den Wochenenden mehr Radler unterwegs sind und wir in einer noch Ferienzeit an Touristen Orten beginnen wollten. Für unseren Ruhetag haben wir gleich das Angenehme mit den nützlichen Verbunden, den Besuch bei Verwandten und bei Ihnen die Unterkunft in Anspruch genommen. Nach unserer Ankunft am Vorabend waren wir froh, aus den nassen Sachen zu kommen und die Betreuung durch unsere Verwandten zu genießen. Wie schön kann doch eine warme Dusche sein, ein trockenes Plätzchen und ein ruhiges Abendessen.
Der nächste Vormittag war dann so organisiert, dass wir die Elbe-Philharmonie aufgesucht haben und den kostenlosen Einlass nutzten. Man kann hier bis zur Aussicht oder anders gesagt zur Plattform laufen. Auf diesen Rundgang außen um das Gebäude hat man einen guten Blick in die verschiedenen Richtungen der Stadt Hamburg. Eine innere Besichtigung war mit diesem Ticket nicht möglich. Da sich nach dieser Besichtigungstour der Hunger gemeldet hatte, sind wir dann in eine in der Nähe befindliche Gaststätte mit portugiesischer Küche gegangen. Nach dieser Stärkung stand dann ein Spaziergang an der Alster an. Ich wusste gar nicht, dass so mitten in der Stadt so eine schöne Freizeit Oase ist. Da ab und zu die gelbe Scheibe (man nennt es wohl Sonne) noch auftauchte, war es wie Urlaub an der See. Die beiden ersten Touren waren ja eher ein Segeln bei starkem Regen und vor allem immer gegen den Wind. Man kann fahren in welche Richtung auch immer, es ist oft der Gegenwind dein Fitness Coach.
Mit dem Spaziergang konnten sich die Muskeln der Beine mal entspannen, oder anders gesagt das Laufen war mal eine Abwechselung nach den Regenfahrten. Ein schöner Aufenthalt in einem Kaffee am Wasser und die schicke Umgebung ließen für mich den eigentlichen Anlass vergessen. Doch der Plan sollte am nächsten Tag wieder in die Tat umgesetzt werden, die nächste Etappe stand an und ein weiterer Ruhetag noch nicht in Sicht. Aber heute haben wir das in den Hintergrund gedrängt und waren nur am Genießen. Was mich aber nach den zwei Etappen verwundert hatte, war, dass wir keinerlei Beschwerden am Folgetage gespürt haben.

Hamburg erreicht

Blick von der Elbphillharmonie

Eine schöne Oase in Hamburg

Schöner Blick

Wie ein schöner See mitten in Hamburg

Natur am Ufer

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